Erschließung und Baurecht

Was bedeutet Erschließung beim Grundstückskauf?

Bebauen lässt sich ein Grundstück erst, wenn es erschlossen ist – also an Straße, Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen. Der Erschließungsgrad entscheidet darüber, welche Kosten noch auf Sie zukommen. Wir von AKZEPTA Immobilien prüfen den Erschließungszustand und das Baurecht, bevor Sie in Leverkusen einen Grundstückskaufvertrag unterschreiben.

Erschließungsarbeiten auf einem Baugrundstück

Voll- oder Teilerschließung?

Ein voll erschlossenes Grundstück verfügt über alle nötigen Anschlüsse und ist sofort bebaubar. Bei einem teilerschlossenen Grundstück fehlen einzelne Anschlüsse, die Sie als Eigentümer nachrüsten müssen.

Was erschlossen sein muss

  • Straße: Zufahrt und Zugang zum öffentlichen Straßennetz
  • Wasser: Anschluss an die Trinkwasserversorgung
  • Abwasser: Anschluss an die Kanalisation (Schmutz- und Regenwasser)
  • Strom: Anschluss ans Netz des örtlichen Versorgers
  • Gas: falls vorhanden und gewünscht
  • Telekommunikation: Telefon, Internet, zunehmend Glasfaser

Erschließungsbeiträge: Wer zahlt?

Die Kosten der erstmaligen Erschließung trägt zu einem großen Teil der Grundstückseigentümer. Für Straßen kann die Gemeinde bis zu 90 Prozent der Kosten per Bescheid auf die Anlieger umlegen; für Kanal, Wasser und Strom stellen die Versorger eigene Beiträge in Rechnung. Auch bei einem bereits bebauten Grundstück können nachträgliche Beiträge anfallen, etwa beim erstmaligen Straßenausbau – prüfen Sie beim Kauf, ob noch offene Beiträge bestehen.

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Baurecht prüfen: die Bauvoranfrage

Vor dem Kauf sollten Sie klären, ob Ihr Bauvorhaben genehmigungsfähig ist. Dafür gibt es die Bauvoranfrage (Bauvorbescheid) – einen formalen Antrag beim Bauamt, mit dem Sie die grundsätzliche Zulässigkeit prüfen lassen. Sie ist kostenpflichtig, gibt aber Planungssicherheit, besonders bei Grundstücken ohne qualifizierten Bebauungsplan.

Altlasten und Bodengutachten

Ein Baugrundgutachten prüft zwei Dinge: die Tragfähigkeit des Bodens und mögliche Kontaminationen. Altlasten aus früherer gewerblicher oder industrieller Nutzung können eine aufwändige Sanierung nach sich ziehen. Sehen Sie vor dem Kauf ins Altlastenkataster der Stadt; ein Bodengutachten ist im Verhältnis zum Kaufpreis günstig und bei jedem Grundstückskauf dringend zu empfehlen.

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Erschließung prüfen — vor dem Kauf

Wir prüfen Erschließungszustand und Baurecht für Sie, bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben – so vermeiden Sie unerwartete Kosten und stellen sicher, dass Ihr Vorhaben umsetzbar ist.

Häufige Fragen zur Grundstückserschließung in Leverkusen

Was kostet die Erschließung eines Grundstücks in Leverkusen?

Was die Erschließung eines Grundstücks in Leverkusen kostet, hängt vom Ausgangszustand ab: Straßenerschließung wird anteilig von der Stadt umgelegt, für Wasser, Abwasser, Strom, Gas und Glasfaser stellen die Versorger jeweils eigene Anschlussbeiträge in Rechnung – für Ihr Grundstück kalkulieren wir von AKZEPTA Immobilien das konkret. Jeder fehlende Anschluss treibt die Summe nach oben.

Bei einem gar nicht erschlossenen Grundstück summieren sich diese Posten schnell zu einem erheblichen fünfstelligen Betrag – ein Posten, der unbedingt in die Kaufkalkulation gehört. Deshalb klären wir vor dem Kauf, welche Anschlüsse bereits vorhanden sind und welche Sie noch nachrüsten müssen, damit Sie den Kaufpreis nicht isoliert, sondern samt Erschließung bewerten.

Wer zahlt die Erschließungsbeiträge in Leverkusen?

Die Erschließungsbeiträge in Leverkusen trägt bei der erstmaligen Erschließung überwiegend der Anlieger: Die Stadt kann bis zu 90 Prozent der Straßenkosten umlegen, für Kanal, Wasser und Strom kommen separate Beiträge der Versorger hinzu – offene Beiträge prüfen wir von AKZEPTA Immobilien vor jedem Kauf. Diese Kosten können den Grundstückspreis spürbar ergänzen.

Wichtig: Auch bei bereits bebauten Grundstücken können nachträgliche Beiträge anfallen, wenn die Straße erneuert wird. Das übersehen viele Käufer und werden später von einem Bescheid überrascht. Wir fragen deshalb bei der Stadt nach, ob noch offene oder absehbare Beiträge bestehen, bevor Sie unterschreiben – damit kein Bescheid Sie nach dem Kauf unvorbereitet trifft.

Wie prüfe ich Altlasten bei einem Grundstück in Leverkusen?

Altlasten bei einem Grundstück in Leverkusen prüfen Sie über mehrere Quellen: das Altlastenkataster der Stadt, historische Luftbilder auf frühere Gewerbenutzung und bei Verdacht ein Bodengutachten – die Risikoquartiere kennen wir von AKZEPTA Immobilien aus der Praxis. Gerade in einer Industriestadt wie Leverkusen ist dieser Blick wichtig.

Altlastensanierungen können erheblich, teils sechsstellig sein, weshalb bei jedem Verdacht größte Vorsicht geboten ist. Ein belastetes Grundstück kann so vom Schnäppchen zur Kostenfalle werden. Deshalb sehen wir vor dem Kauf in die verfügbaren Register und raten bei Auffälligkeiten klar zum Bodengutachten, statt das Risiko auf gut Glück einzugehen. Wichtig ist zudem, die Haftung für etwaige Altlasten ausdrücklich im Kaufvertrag zu regeln, damit nicht Sie für Belastungen des Vorbesitzers aufkommen.

Was kostet ein Bodengutachten in Leverkusen?

Ein Bodengutachten in Leverkusen ist im Verhältnis zum Grundstückspreis günstig und prüft die Tragfähigkeit des Bodens sowie mögliche Kontaminationen – bei fast jedem Grundstückskauf empfehlen wir von AKZEPTA Immobilien es ausdrücklich. Es zeigt, ob und mit welchem Aufwand sich das Grundstück bebauen lässt.

Bei Hanggrundstücken oder ehemaliger Gewerbenutzung ist es unverzichtbar, weil hier verdeckte Probleme mit Standfestigkeit oder Boden am wahrscheinlichsten sind. Sparen Sie hier nicht, denn eine nachträglich nötige Sanierung oder Sondergründung kostet ein Vielfaches des Gutachtens. Wir vermitteln Ihnen bei Bedarf einen erfahrenen Baugrundsachverständigen. Ein positives Ergebnis gibt Ihnen zudem Sicherheit für die spätere Bauplanung und die Gespräche mit dem Architekten.

Was unterscheidet Bauland und Bauerwartungsland in Leverkusen?

Bauland und Bauerwartungsland unterscheiden sich in Leverkusen im rechtlichen Status: Bauland hat einen rechtsgültigen Bebauungsplan und ist sofort bebaubar, Bauerwartungsland ist im Flächennutzungsplan zwar als künftiges Bauland vorgesehen, hat aber noch keinen rechtsgültigen B-Plan – diesen Status klären wir von AKZEPTA Immobilien vor dem Kauf.

Bauerwartungsland kostet nur einen Bruchteil des Baulandpreises, birgt aber das Risiko, dass die Bebaubarkeit nie eintritt. Es ist damit eher etwas für Investoren mit langem Atem und Risikobereitschaft. Wer sicher und zeitnah bauen will, sollte ausgewiesenes Bauland wählen – wir sagen Ihnen ehrlich, in welche Kategorie ein Grundstück fällt und welches Risiko damit verbunden ist.

Was ist die Erschließungsbestätigung der Stadtwerke in Leverkusen?

Die Erschließungsbestätigung der Stadtwerke in Leverkusen ist eine schriftliche Auskunft, welche Anschlüsse an einem Grundstück vorhanden sind und welche Kosten für noch fehlende anfallen – diese Bestätigung holen wir von AKZEPTA Immobilien vor jedem Kauf für Sie ein. Sie schafft Klarheit über den tatsächlichen Erschließungsstand.

So verhandeln Sie nicht im Blindflug, sondern kennen die realen Erschließungskosten, bevor Sie sich für ein Grundstück entscheiden. Ein vermeintlich günstiges Grundstück kann sich durch fehlende Anschlüsse deutlich verteuern. Mit dieser Auskunft in der Hand können Sie den Kaufpreis fair einordnen und einen möglichen Erschließungsaufwand gezielt in die Verhandlung einbringen. So zahlen Sie für ein teilerschlossenes Grundstück auch nur einen entsprechend angepassten Preis.

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