Exposéerstellung für Gewerbeimmobilien
Kennzahlen statt Stockfotos
Käufer von Gewerbeimmobilien lassen sich nicht über atmosphärische Fotos überzeugen. Sie suchen Kennzahlen — Mietzins pro Quadratmeter, Restlaufzeit, Energiekennwert, Stellplätze, Hallenhöhe, Renditefaktor. Ein gutes Vermarktungs-Exposé liefert diese Informationen vollständig und strukturiert. Es ersetzt zwei Drittel des ersten Käufer-Gesprächs.
Wir erstellen für Sie zwei Versionen: einen anonymisierten Teaser für die Erstansprache und ein Vollexposé nach Vertraulichkeitsfreigabe.
Teaser und Vollexposé im Vergleich
| Element | Teaser (anonym) | Vollexposé (nach NDA) |
|---|---|---|
| **Adresse** | Stadtteil-Andeutung | Vollständige Adresse |
| **Eigentümer** | Nicht genannt | Nicht erforderlich, aber möglich |
| **Mieterliste** | Branchen-Cluster | Anonymisiert oder offen |
| **Renditeangaben** | Bandbreite | Konkret mit Berechnungsweg |
| **Bauakte** | Nicht enthalten | In Auszügen |
| **Bilddokumentation** | Eine Außenansicht, abstrakt | Vollständig |
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Was in das Vollexposé gehört
- Objektübersicht – Adresse, Baujahr, Gesamtnutzfläche, Geschossverteilung, Stellplätze.
- Renditeangaben – aktuelle und potenzielle Jahresnettomiete, Bruttoanfangsrendite, Nettoanfangsrendite, IRR bei größeren Objekten.
- Mieterstruktur – Branche, Mietzins, Restlaufzeit, Indexierung, Sonderklauseln (oft anonymisiert).
- Lageanalyse – Mikro- und Makrolage, Erreichbarkeit, Konkurrenzobjekte.
- Bauliche Beschreibung – Konstruktion, Materialien, technische Ausstattung, Modernisierungshistorie.
- Flächenaufmaß – Hauptnutzfläche, Verkehrsfläche, technische Flächen, Aufmaßmethode dokumentiert.
- Energiebilanz – Energiekennwert, Energieklasse, Hauptenergieträger.
- Genehmigungsstatus – Baurecht, Nutzungserlaubnis, Sonderkonzessionen.
Renditeangaben transparent berechnen
Bei Renditeangaben gilt: transparent statt geschönt. Wir berechnen mit konservativen Annahmen und dokumentieren sie offen. Schöngerechnete Renditen fallen spätestens in der Käufer-Due-Diligence auf und kosten dann mehr Verhandlungsboden als ein realistischer Erstwert.